Fotoprojekt Lankow

7. August 2021 ab 10.00 Uhr – Veranstaltung in Dechow zum geschleiften Dorf Lankow mit Zeitzeugen, die über die Zwangsaussiedlungen sprechen und Kurzfilmen. Nachmittags folgt ein Treffen am Gedenkstein in Lankow, wo ein Lernpfad eingerichtet werden soll. Anmeldung erforderlich im Grenzhus Schlagsdorf unter Telefon 038875/20326 oder per E-Mail an info@grenzhus.de

Zu diesem Anlass (bei dem ich leider nicht persönlich zugegen sein kann) –
Ausstellung des Fotoprojekts  im Gemeinschaftshaus Dechow:

Silhouetten
aus einem geschleiften Dorf

Wo früher Menschen lebten, singt heute der Pirol …

2020 habe ich mich mit einem besonderen Fotoprojekt beschäftigt:
Einstige Bewohner der Wüstung Lankow sollten im heutigen Umfeld ihres damaligen Dorfes als verfremdete Silhouetten wieder auferstehen – allerdings nicht wie dunkle Schatten, sondern hell reflektierend.
 

Im Zuge der Grenzsicherung hatten die DDR-Behörden mehrere Dörfer zwangsumgesiedelt und geschleift. Lankow gehörte dazu. Inzwischen hat sich die Natur zurück geholt, was ihr die Menschen überließen.
Die Figuren auf meinen Bildern stammen aus Fotoalben von ehemals Lankower Familien. Bedingung war, dass die Personen nicht zu erkennen sind. Deshalb wurden nur die reinen Umrisse aus den alten Fotos vergrößert, auf Pappe übertragen und mit Reflexionsstoff bezogen.

Vor Ort habe ich sie unterschiedlich zusammengestellt und mit Blitz fotografiert.
Durch Verfremdung und Überlagerung am Computer habe ich versucht, die unwirkliche Stimmung der Situation hervorzuheben.
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Am 26. September 2020 waren einige der Bilder auf Leinwand beim Klosterverein Rehna zu sehen.
Am 07. August 2021 folgt eine zweite Ausstellung im Gemeinschaftshaus Dechow.

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