Besuch am Gartenteich – Eisvogel

Wie schön, er ist wieder da.
In den letzen Sommern kam der Eisvogel fast täglich zum Gartenteich hinter unserem Haus, um ein paar Moderlieschen und Goldelritzen zu fangen. Dieses Jahr 2019 habe ich ihn deutlich seltener beobachten können. Der Dorfweiher gegenüber ist vollständig mit Entenrütze (Kleine Wasserlinse / Lemna minor) bedeckt, dort sieht er seine Beute nicht mehr. Außerdem wird in der Nachbarschaft gleich mehrfach gebaut, was natürlich für Lärm und Bewegung sorgt.
Als nach Feierabend Ruhe im Dorf einkehrte, hat das schillernde Juwel der Vogelwelt einen Abstecher zu uns gewagt – und zufällig hielt ich gerade die Kamera mit Teleobjektiv in den Händen.
Leider war es schon etwas dunkler. Er setze sich auch nicht auf dem fotografierfreudlichen Ast wie sonst, sondern bevorzugte den Rohrkolben im Schatten. Ein paar Fotos mit höherer Isozahl und entsprechendem Rauschen gab es trotzdem.
 
 

                                                                                                                    
Einen Tag später saß der Eisvogel plötzlich auf seinem angestammten Ast – mit Wassertropfen in den Federn vom letzten Tauchgang. Diese Mal hat er nichts gefangen, die Fische verstecken sich mittlerweile unter den Seerosenblättern. Aber ich bin sicher, er versucht es bald erneut.

Für Technikinteressierte:
Fotos durch Fensterscheibe, Bilder oben – Entfernung ca. 12 m, einsetzende Dämmerung, Nikon d5500 + Sigma 100-400 |
Bild unten – ca. 6 m, regnerisch, nachmittags, Nikon Z7 + Sigma 100-400

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