Ausstellung HANSEartWORKS 2018 in Rostock

Wohnraumbeschaffung (Composing mit Lübecker Salzspeichern)


FUTURE CITY – STADT DER ZUKUNFT

so lautet das Thema der HANSEartWORKS 2018
in Rostock, 22. – 24. Juni 2018
In dieser etwas anderen Ausstellung werden auch meine Bilder zu sehen sein.

In Kooperation zwischen The PhotoBookMuseum und der Hansestadt Rostock waren Künstlerinnen und Künstler aus den Städten des Hansebundes eingeladen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen und 20 – 25 Fotografien ihrer „Future City“ einzureichen.

 

Dazu hatte ich zum Teil im Team mit meinem Mann sechs kleine Serien von Fotos und Composings erarbeitet, wobei er in einigen Bildern als Modell fungierte.

Mein Konzept:  Jeder möchte sich individuell entfalten können, seinen Interessen nachgehen, sein soziales Milieu sowie sein Lebensumfeld bestimmen. Diese Möglichkeiten scheint es in der Stadt zu geben, unabhängig von Ethnie, sexueller Orientierung oder Weltanschauung.
Der Individualismus bringt allerdings auch Vereinzelung hervor. Anonymität und Einsamkeit nehmen zu, ebenso der Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Der Mensch passt sich entsprechend an – nicht die Stadt.
So wird das Individuum zu einem Teil des großen Ganzen, ein Datensatz im digitalen Netz, eine Zahl in den Statistiken, ein Detail in der Diversität. Die einzelne Persönlichkeit ist darin kaum noch sichtbar.

Zum Beispiel die Serie „Maß aller Dinge – Wohnungsnot“, die am Gebäude der Wiechernkirche Moisling entstand:

Als weiteres Beispiel die Serie „Blickwechsel“, inspiriert von Tucholsky „Augen in der Großstadt“
zu sehen sind Isabell Meyer zur Capellen und Willi Winter

Im November 2017 suchten die 16 teilnehmenden Hansestädte aus 6 Ländern von den eingegangenen Bewerbungen jeweils mindestens drei Positionen aus, die sie für das Projekt ins Rennen schicken wollten.
Aus diesen Vorschlägen hat das Team des PhotoBookMuseums gemeinsam mit der Projektkoordination Rostock nun 18 Fotografinnen und Fotografen  gewählt, um deren Zukunftsbilder auf der HANSEartWORKS 2018 zu präsentieren.

Die Fotografien werden in einer Ausstellung sowohl in Schiffscontainern, als auch auf großen Panels im Außenraum gezeigt. Zentraler Teil der Ausstellung ist eine Katalogwerkstatt, die den Künstlerinnen und Künstlern aus den Hansestädten sowie Besucherinnen und Besuchern erlaubt, sich ein eigenes „Future City“-Fotobuch zu gestalten.

Ich werde auf jeden Fall vor Ort sein und freue mich schon auf die Fotos der anderen. Sehr spannend das Ganze – und ein Honorar gibt es auch 😉

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