Aktuell

Einladung zur Vernissage – 20. 07. 2019, 18 Uhr, Kirche Demern

Ausstellung: FOTOGESCHICHTEN
aus dem Gesellschaftsgefüge und kleine Utopien

von Maren Winter

außerdem

Betrachtung der Kreuze der Demener Kirche
Förderverein der Kirche Demern e.V.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Aktion „Dörfer zeigen Kunst“ statt.

Vernissage mit Sektempfang und musikalischer Begleitung
Sonntag, 20. Juli um 18 Uhr
in der Kirche Demern, Kirchsteig 2, 19217 Königsfeld

Vom 20. Juli bis 11. August, jeweils Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr ist die Ausstellung geöffnet.

Carlow Rockt 2019

22. Juni 2019 – Rock an der Kirche Carlow. Zum zehnten Mal fanden sich engagierte Musiker zusammen, um ein rasantes BENEFITZ – Open Air Festival mit freiem Eintritt zu realisieren.

Alle Künstler spielten ohne Gage. Um das Festival zu ermöglichen, standen bereits im Vorfeld Organisatoren, Techniker, Bühnen- und Zeltaufbauer, Essen- und Getränkeverkäufer, Ordner, Sponsoren … und viele weitere Helfer kostenlos zur Verfügung – sie vergaßen auch den Abbau und das Aufräumen nicht.
Ein großer Teil der Einnahmen von Speisen und Getränken sowie die Spenden gehen an den Menschenrechtsverein Borderline Europe.
Weitere Fotos gibt es unter der Rubrik Bilder >>
Informationen und noch mehr Fotos beim Kulturkreis Carlow >>

Nachtigall im Garten

In unserem Garten brütet die Nachtigall.
Bereits im April hörten wir ein Mänchen singen und rätselten, ob es sich um einen Sprosser oder eine Nachtigall handelt. Die einzelnen Strophen waren ca. 3 Sekunden lang und als das typische düh-düh-düh Crescendo ertönte, wurde klar: Nachtigall. (Der Sprosser singt längere Strophen, nutzt mehr Schnarrlaute und nie das düh-düh-düh.)
Der Gesang ist wirklich laut und lässt sich dennoch schwer orten. Selbst aus nächster Nähe habe ich den Vogel nicht entdeckt. Ich konnte nur einen kurzen Blick erhaschen, wenn er das Gebüsch verließ, um ins nächste Dickicht zu fliegen.

Inzwischen hat sich ein Weibchen zu ihm gesellt, der nächtliche Gesang wurde sofort seltener.
Offenbar brüten die beiden. Wenn eine unserer Katzen sich unter den Büschen in den Schatten legt, werden sie sehr aufgeregt, fliegen heran und „hassen“ mit schneidenden Pfeif- und Knurrlauten.
Mich beachten die Vögel dabei kaum, so konnte ich die beiden endlich sehen und sogar fotografieren.
Den Katzen ist die Frequenz wohl unangenehm, nach einer Weile verlassen sie den Platz. Dann beruhigt sich  das Vogelpaar – und wird wieder unsichtbar.

Die Nachtigall mag den Halbschatten von dichtem Unterholz mit Krautvegetation und Falllaubschicht, gerne an  einem Gewässer. Dort baut sie in Bodennähe oder knapp darüber ein sehr verstecktes Nest im Unterwuchs. Also nicht zu viel aufräumen im Garten …

Artensterben

Nach dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) steht unserer Erde ein katastrophales Artensterben bevor:
Eine Millionen Tier- und Pflanzenarten (von etwa acht Millionen der bekannten Arten) sind durch menschliche Eingriffe in die Natur vom Aussterben bedroht.
Das betrifft zunächst  bestimmte Pflanzen, Fische, Amphibien und Insekten. In der Nahrungskette folgen Vögel, Säugetiere – und schließlich wir selbst.

Neuer Shop – Wandbilder onine bestellen

Manchmal werde ich gefragt, wie man meine Fotos denn bekommen kann, nicht nur als Datei sondern als reales Bild für die Wand. Das ging bisher nur, wenn ich selbst einen Ausdruck in Auftrag gab, meistens mit viel Hin und Her um Formate, Kaschierungen und Preise.

Mit dem neuen Online-Shop wird es einfacher:
Hier kann man selbst sein Motiv wählen, die gewünschte Größe festlegen und das Trägermaterial für den Ausdruck bestimmen. Die Preise hat man auch gleich im Blick.
Ein paar Tage später wird das Leinwandbild fürs Wohnzimmer oder der Forex-Hingucker für die Küche direkt nach Hause geliefert.

Hier geht’s zum SHOP >>

 

Wie ein Bild an der Wand wirkt, hängt sowohl vom Format als auch vom Material ab.

  • Sparfüchse entscheiden sich für einen Foto-Abzug auf Markenpapieren (in diesem Shop von Fujifilm) und besorgen sich einen passenden Rahmen mit Glas und vielleicht mit Passepartout dazu.
  • FineArt Premium Papiere von Hahnemühle haben eine edle Haptik und unterschiedliche Strukturen. Sie versprechen Langlebigkeit und hohe Farbbeständigkeit. Auch hier ist ein Rahmen angebracht, aber vielleicht ohne Glas, damit die Besonderheit der Papiere sichtbar bleibt.
  • Leinwand wirkt wie klassische Kunst. Sie wird um einen stabilen Holzrahmen gespannt und kann daran ganz einfach aufgehängt werden. Die typische Struktur passt zu Bildern in weicherer Optik mit „Gemälde-Feeling“. Aufnahmen, bei denen es auf viele Details ankommt, sind weniger geeignet. Durch das Umschlagen gehen Bereiche des Bildes verloren, man kann aber „weißer Rand“ wählen, dann bleibt das vollständige Bild erhalten.
  • Forex ist eine federleichte, stabile, 5mm starke Hartschaumplatte mit sehr moderner Anmutung. Die Oberfläche ist matt und hat eine ganz leichte Struktur, so dass Farben und Details gut zur Wirkung kommen. Im Direktdruck sind solche Bilder unempfindlich gegen Feuchtigkeit und können in Bädern, Küchen oder im überdachten Bereich draußen verwendet werden. Schmutz entfernt man einfach mit einem feuchten Tuch. Manche empfinden das Material allerdings als „billig“ und es ist nicht unbedingt umweltfreundlich.
  • Alu-Dibond zeigt allerhöchsten Detailreichtum und ist durch die Stabilität auch für sehr große Formate geeignet, im Direktdruck sogar für Außenbereiche. Die Wirkung ist eher kühl und technisch. Unter Umständen kann die Oberfläche kratzempfindlich sein. Alu ist ebenfalls nicht besonders umweltgerecht.
  • Acrylglas (4mm dick) erzeugt eine besondere Tiefenwirkung, ist bruchfest, alterungs- und witterungsbeständig und sorgt zudem für UV-Schutz. Farbenfrohe Bilder kommen besonders gut zur Geltung und kleinste Details werden in hoher Schärfe wiedergegeben. Auch hier kann die Oberfläche kratzempfindlich sein. Bei materialgerechter Verarbeitung geben Acryl-und Plexiglas® keine Schadstoffe an die Umwelt ab und sind problemlos recyclebar – behaupten die Hersteller.

 

Auf Tournee in Süddeutschland

Unsere Tournee führte uns im März / April nach Baden-Württemberg und Bayern. Zwischendurch gab es spielfreie Tage, so konnten wir kurz in die Berge fahren und fühlten uns fast wie im Urlaub.

Beim Gourmet-Koch in Carlow

Am 13. April 2019 laden der Carlower Koch Günter Weinberg und der Kulturkreis Carlow zum 12. Mal zu einem kulinarisch-kulturellen Abend ein. Das Besondere daran: Gekocht und serviert wird von engagierten Laien aus den umliegenden Dörfern – unter der Leitung von Profis. Die Karten sind bereits ausverkauft und es gibt schon eine Warteliste.
Günter Weinberg hat für dieses Jahr ein Menü aus acht Gängen entwickelt und mich zum Photoshooting beim Probekochen / Anrichten dazugebeten.

Es war wieder spannend, den verschiedenen Techniken zuzusehen und probieren durfte ich auch.
Wer selbst gerne kocht, interessiert sich vielleicht für das „Kochwerksalem„.
Dort geben Sabine und Günter Weinbeg mit Hile von Detlev Esch und Sonja Sternberg Workshops und Seminare für kochbegeisterte Anfänger und Profis.

Wintergemüse Wirsing

Im dörflichen Kaufmannsladen blieb mein Blick an einem Wirsing hängen.
Die netzartige Struktur der Blattadern, die Farbtöne vom satten Blaugrün bis zum hellen Gelbgrün – das alles landete in meinen Korb. Der Wirsing stellte sich als äußerst fotogen heraus, sogar in schwarz-weiß.
Und anschießend hat er sehr gut geschmeckt.


Wirsing wird regional angebaut und ist außerdem gesund: Kalorienarm (25 kcal pro 100 Gramm), reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor, B-Vitaminen und Vitamin C. Auch Folsäure und Kalium für Zellbildung und Regulierung des Blutdrucks sind enthalten – kurz ein rundum lohnendes Fotografen-Gemüse.


Jahreswettbewerb 2018 – Foto Forum Lübeck

A_Lebenselexier_WinterDas Fotoforum Lübeck richtet regelmäßig einen thematischen Jahreswettbewerb für die Mitglieder aus.
Die Jury stammt nicht aus den eigenen Reihen, sondern die anonymisierten Bilder werden unabhängig beurteilt.

 
Zum Thema „Wasser“
kam mein Bild Lebenselexier auf den 2. Platz.

 

 

B_Fassade_Winter
Die Architekturaufnahme Fassade erreichte zum Thema „Strukturen“ den 3. Platz.
Wobei der Ruhm eigentlich dem Architekten gebührt, der diese Strukturen erdacht und ausgeführt hat.

Solche Wettbewerbe mache ich gerne mit, weil sich durch die Beschränkung auf bestimmte Themen das Kreativitätskarussel in Gang setzt und auf einmal Techniken in den Fokus rücken, die ich aus mir selbst heraus vielleicht nicht erkundet hätte.

 

Vorsicht: Nandus wechseln die Straßenseite

Im Jahr 2000 konnten ein paar Nandus aus einer Freilandhaltung in Schleswig-Holstein ausbrechen. Mittlerweile hat sich eine stabile Population aus mehreren Gruppen entwickelt, die vor allem in Nordwestmecklenburg östlich des Ratzeburger Sees anzutreffen sind.
Die Tiere ahnen offenbar, dass Verkehr gefährlich ist.
Sie nähern sich halb verborgen hinter Büschen vorsichtig dem Straßenrand, schauen mehrmals nach links und rechts …
und wenn ein Auto kommt – gehen sie los ;-).

Zum Glück sind sie hauptsächlich tagsüber unterwegs und nicht in der Dämmerung wie z. B. Rehe.
Dennoch bin ich gespannt, wann hier die ersten Schilder mit dem Warnhinweis „Nanduwechsel“ aufgestellt werden.

 

Namenlose Schokolade

klhoch21NZ7_0541Wenn die Tage kürzer werden und Weihnachten allmählich näher rückt, ist Zeit für warme dunkle Farben – und für Schokolade.

Wer Stockfotos macht (was sind Stockfotos?), hat natürlich längst angefangen, saisonal passende Bilder zu gestalten.
Da solche Bilder für alle möglichen Zwecke verwendet werden, dürfen keine Markennamen zu sehen sein. Bei Schokolade ist das ein Problem, offenbar prägt so gut wie jeder Hersteller sein Logo in jedes einzelnes Stück. Manche Bio-Schokoladen mit hohem Kakaoanteil verzichten auf den Aufdruck, aber diese Produkte sind sehr dunkel.

Durch Zufall habe ich eine relativ helle Logo-freie Schokoladentafel entdeckt – in einer gemischten No-Name Weihnachtstüte.
Die ganze Tafel ist in Wirklichkeit winzig, viellecht 5 x 3 cm und die einzelnen Sücke sind entsprechend kleiner. Das merkt man aber erst durch einen Größenvergleich auf dem ersten und lezten Bild.

Enorm, was so ein Makroobjektiv vermag …

 

 

Rummel in Mölln

„Immer schneller geht die Fahrt“ – immer länger die Belichtungszeit –
aber nur zum Teil und dann mit ND-Filter und Stativ.

Gäste aus dem Norden

Wenn die Kraniche fort ziehen, kommen Gäste aus dem Norden zu uns:

Z. B. der elegante Silberreiher mit seinen langen, majestätischen Flügelschlägen.
Vor wenigen Jahren wäre so eine Sichtung hierzulande eine Sensation gewesen, heute lassen sich die Vögel häufiger in Deutschland beobachten. Eine Ursache könnte die Zunahme von Brutpaaren in den nördlichen und kontinentalen Gebieten Osteuropas sein. Dort frieren die Gewässer zu und die „Flüchtlinge“ überwintern lieber in vergleichsweise warmen Gefilden mit weniger Schnee.

Oder das winzige Wintergoldhähnchen, als Teilzieher verlässt es im Herbst sein Brutrevier und zieht gen Süden. Zu uns kommt es meist aus Skandinavien. Das Goldhähnchen ist noch kleiner als ein Zaukönig und sitzt keine Sekunde lang still, darum ist es nicht ganz leicht zu fotografieren.

Beide Vogelarten besuchten uns Anfang November in Cronskamp  / Nordwestmecklenburg. Die Fotos stammen von einer Nikon d5500 mit dem Objektiv AF-P DX 70-300 mm 1:4,5-6,3G ED VR.

1. Platz – Fotoring 80, 2018 – Sonderthema „Licht und Schatten“

Striped concept, little boy with a striped pulli running through the light and shadow stripes of a rectangular portal made of white painted concrete, seen in Schwerin, northern GermanyDer Wettbewerb Fotoring 80 wurde 1980 von Fotoclubs aus Schleswig-Holstein ins Leben gerufen.
2018 wirkten mit: Fotoclub Schleswig, Foto Forum Lübeck, Photographische Gesellschaft Lübeck, fotoclub kiel, Kieler Fotowerk und der fotokreis eutin, dieses Jahr Ausrichter des Wettbewerbs.
Ausstellung 01.09.2018 – 28.10.2018 in der Kreisbibliothek, Schloßplatz 2, 23701 Eutin.

Zum Sonderthema „Licht und Schatten“ gelangte mein Bild „Lichtstreifen“ auf den 1. Platz.
Der 2. Platz ging an Holger Schmidtke (Photographische Gesellschaft Lübeck) mit dem Foto „Shades of gray“, und auf den 3. Platz wurde das Bild von Bernhard Lang (fotoclub kiel) „Bettenburg“ gewählt.

Im freien Thema siegte Renate Rebe (Photographische Gesellschaft Lübeck) mit „starboard_229“, Platz 2 ging erneut an Holger Schmidtke (Photographische Gesellschaft Lübeck) mit „Tiger and Turtle“, den 3. Platz teilen sich punktgleich Martin Schlehahn (Foto Forum Lübeck) mit „Black Woman“ und Mathias Bannick (Fotoclub Schleswig) mit „Metall)

Alle Ergebnisse (pdf-Datei) >>

 

Fotoreise nach Berlin

StraßenflussIm August fanden sich einige Mitglieder aus dem Foto Forum Lübeck zusammen, um drei Tage (und Nächte) lang in Berlin zu fotografieren.
Ich hatte mich entschieden, die Nikon d5500 mit Sigma DX 17-70 und Nikon DX 70-200 mitzunehmen, außerdem ein Leichtstativ. Das alles passt in eine relativ kleine Schultertasche.
Meine Kleidung packte ich in einen normalen Stadt-Rucksack.

Die anderen (weitgereiste „alte Hasen“) kamen mit Rollkoffern für ihre persönlichen Dinge und trugen im Rucksack lieber ihre oft umfangreiche Kameraausrüstung.

Wir sind viele Kilometer durch die Stadt gelaufen und trotz des relativ geringen Gewichts schmerzte meine Schulter bald.
Auch über das Stativ habe ich mich geärgert. Um ein paar Gramm einzusparen, hatte ich die Mittelsäule abgeschraubt –
für das Geländer an der Spree war es nun zu kurz.
 
Die gemeinsame Reise war spannend und hat viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank an Norbert für die gesamte Organisation und an Gerd für die Ausarbeitung von möglichen Foto-Routen. Das Resultat: Ereignisreiche Tage, lustige Abende in zum Teil skurrilen Etablissements, Wein aus Plastikbechern, total platte Füße und auch ein paar Bilder.