Aktuell

Ausstellung HANSEartWORKS 2018 in Rostock

Wohnraumbeschaffung - in der Stadt

Wohnraumbeschaffung (Composing mit Lübecker Salzspeichern)


FUTURE CITY – STADT DER ZUKUNFT

so lautet das Thema der HANSEartWORKS 2018
in Rostock, 21. – 24. Juni 2018
In dieser etwas anderen Ausstellung werden auch meine Bilder zu sehen sein.

In Kooperation zwischen The PhotoBookMuseum und der Hansestadt Rostock waren Künstlerinnen und Künstler aus den Städten des Hansebundes eingeladen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen und 20 – 25 Fotografien ihrer „Future City“ einzureichen.

 

 
Dazu hatte ich zum Teil im Team mit meinem Mann sechs kleine Serien von Fotos und Composings zum Subthema „Maß aller Dinge“ erarbeitet, wobei er in einigen Bildern als Modell fungierte.

Konzept:  Jeder möchte sich individuell entfalten können, seinen Interessen nachgehen, sein soziales Milieu sowie sein Lebensumfeld bestimmen. Diese Möglichkeiten scheint es in der Stadt zu geben, unabhängig von Ethnie, sexueller Orientierung oder Weltanschauung.
Der Individualismus bringt allerdings mehr und mehr Singles hervor. Anonymität und Einsamkeit nehmen zu, ebenso der Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Der Mensch passt sich entsprechend an – nicht die Stadt.
So wird das Individuum zu einem Teil des großen Ganzen, ein Datensatz im digitalen Netz, eine Zahl in den Statistiken, ein Detail in der Diversität. Die einzelne Persönlichkeit ist darin kaum noch sichtbar.

Zum Beispiel die Serie „Maß aller Dinge – Wohnungsnot“, die am Gebäude der Wiechernkirche Moisling entstand:

Als weiteres Beispiel die Serie „Blickwechsel“, inspiriert von Tucholsky „Augen in der Großstadt“
zu sehen sind Isabell Meyer zur Capellen und Willi Winter

Im November 2017 suchten die 16 teilnehmenden Hansestädte aus 6 Ländern von den eingegangenen Bewerbungen jeweils mindestens drei Positionen aus, die sie für das Projekt ins Rennen schicken wollten.
Aus diesen Vorschlägen hat das Team des PhotoBookMuseums gemeinsam mit der Projektkoordination Rostock nun 18 Fotografinnen und Fotografen  gewählt, um deren Zukunftsbilder auf der HANSEartWORKS 2018 zu präsentieren.

Die Fotografien werden in einer Ausstellung sowohl in Schiffscontainern, als auch auf großen Panels im Außenraum gezeigt. Zentraler Teil der Ausstellung ist eine Katalogwerkstatt, die den Künstlerinnen und Künstlern aus den Hansestädten sowie Besucherinnen und Besuchern erlaubt, sich ein eigenes „Future City“-Fotobuch zu gestalten.

Ich werde auf jeden Fall vor Ort sein und freue mich schon auf die Fotos der anderen. Sehr spannend das Ganze – und ein Honorar gibt es auch 😉

Mit Zylinder, Frack und Fahrrad

mit_Frack_und_FahrradDemnächst steht der Wettbewerb Nordostsee‐Fotomeisterschaft 2018 mit dem Sonderthema „Fahrrad“ an.  Davon inspiriert  hatte ich ein paar Bildideen in surrealistischer Richtung,  die ich gerne umsetzen wollte.
Also warf sich mein Mann und Lieblingsmodell in Schale und wir zogen mit dem  Rad, Kamera und Blitz durch Feld und Wald.
Die schrägen Sonnenstrahlen hatte ich mir vorher nicht ausgemalt, sie waren unverhofft auf einmal da – ganz ohne Lampe und Photoshop.

mit_Frack_und_Fahrrad mit_Frack_und_Fahrrad

 

Überraschendes beim Ausflug

Wir wohnen nicht weit von der Ostsee entfernt und machen ab und zu Ausflüge in die umliegenden Touristenstädte, z. B. nach Travemünde. Dann kommen wir uns in der Menge der Urlauber für ein paar Stunden so vor, als hätten wir Ferien.
Gefühlt habe ich dort längst „alles“ fotografiert, aber manchmal gibt es unverhofft ganz neue Motive:

Kaffeetrinkender Dackel

Kaffeetrinkender Dackel

Taucher in der Trave

Taucher in der Trave

Ein wenig Schnee

Es hat geschneit – die Welt wird weiß und grau.
Dann leuchten die Farben der Vögel im Garten und selbst im tiefen Gesträuch sind sie jetzt gut zu sehen –
bis es wieder taut.

6. Februar – Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Im Februar denkt man an Valentinstag oder je nach Landstrich an Fastnacht und Karneval.
Davor jedoch steht ein anderes Datum:
6. Februar „International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation“.
Ich wünschte, dieser Tag wäre ebenso bekannt wie der Valentinstag.

Das Bild ist mein Beitrag dazu. Es darf heruntergeladen (rechte Maustaste – Grafik anzeigen – Grafik speichern unter) und unverändert benutzt und verbreitet werden, solange es dem reinen Schutz von Frauen und Mädchen dient, ohne rassistischen oder kulturell ausgrenzenden Tendenzen Vorschub zu leisten.
Für Layouts, die eine Veränderung erfordern, bitte ich um Kontaktaufnahme.

cut rose blossom, blood and petals on a bright gray background with text No More Female Genital Mutilation,  concept for the international day of zero tolerance for FGM on 6 february

Weltweit sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation bis zu 140 Millionen Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Etwa drei Millionen kommen allein in Afrika jährlich hinzu, die dem Risiko eines solchen Eingriffs ausgesetzt sind – was 8.000 Frauen und Mädchen pro Tag entspricht.

Weibliche Genitalverstümmelungen werden nicht nur in 28 Staaten Afrikas, sondern auch in einigen arabischen und asiatischen Staaten (z. B. in Teilen Malaysias) praktiziert – aufgrund von Zuwanderung auch vermehrt in Ländern in denen sie ursprünglich nicht vorkam. Dazu zählen europäische Staaten (z.B. Deutschland, Frankreich, Großbritannien), die USA, Kanada und Australien.

Nähere Informationen bei Amnesty International
oder sehr ausführlich bei Wikipedia

 

3. Platz bei der Pixelrunde 2017

schnitt_durch_tulpenblueteDie Pixelrunde ist ein Digital-Fotowettbewerb von Fotoclubs aus Schleswig-Holstein und dem Team der DVF-Direktmitglieder, welche 2017 den Wettbewerb ausrichteten.

Jeder Club konnte je 15 Bilder mit freiem Thema und 15 Bilder zum Sonderthema Action / Dynamic einreichen. Juriert wurden die Einsendungen von den Märkischen Fotografen aus Altena und am 21. Januar 2018 fand die Präsentation mit Preisverleihung in Groß Wesenberg statt.

Wegen Punktgleichheit wurde der 3. Platz zum freien Thema zweimal vergeben, so gesellte sich meine „Weiße Tulpe“ zu dem Bild von Manfred Voss „Angles Bridge“.
Manfred Voss schaffte es mit seinem Foto „roof“ auch auf den 1. Platz und auf den 2. Platz gelangte Wolfgang Käding mit „Firm grip“.

Wolfgang Käding konnte auch beim Sonderthema Action / Dynamic punkten und erreichte mit „Raceboat 8 in foam“ ebenfalls den 2. Platz. Hier siegte Hans Joachim Dittmer mit „Strandkäfer“ – 1. Platz. Den 3. Platz errang Dr. Hendrik Möllgaard mit „Downhill“.

Guten Rutsch ins neue Jahr

„Früher war alles besser, sogar die Zukunft“, schrieb einst Karl Valentin.

Von morgen aus gesehen ist heute schon wieder gestern – um so mehr lohnt es sich, die Gegenwart zu genießen.

silvester2018

 

1. Platz – Jahreswettbewerb Foto Forum Lübeck 2017

Alchemie - Maren WinterDas Fotoforum Lübeck richtet regelmäßig einen thematischen Jahreswettbewerb für die Mitglieder aus. Die Jury stammt nicht aus den eigenen Reihen, sondern die anonymisierten Bilder werden unabhängig beurteilt. Die Themen für 2017 hießen „Geheimnisvoll“ und „Treppe(n)“.

Auf den ersten Platz zum Thema Geheimnisvoll kam mein Foto „Alchemie“.

Den zweiten Platz belegte Maren Rother mit ihrem fantastischen Foto „Funkenflug„.

 

Spirale - Maren Winter
Zum Thema Treppe(n) siegten gleich zwei Bilder:
Norbert Biel mit  „Vorsicht Stufen“
und Heino Vogelsang mit „Yellow Staircase“.

Auf den zweiten Platz schafften es ebenfalls zwei Bilder:
Horst Borchert mit „Im Treppenhaus“ und meine „Spirale“

Alle Siegerfotos und weitere eingesandte Bilder sind bein Foto Forum Lübeck zu sehen:
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